Burnout bezeichnet einen Zustand ausgeprägter Erschöpfung im Zusammenhang mit anhaltender Belastung.
Wenn Erholung nicht mehr hilft, Urlaub nicht regeneriert und man morgens
bereits müde aufwacht, ist das oft ein Zeichen tieferliegender Dynamiken.
Anhaltende Überforderung, auch nach Pausen
Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen
Perfektionismus, überhöhte Selbstansprüche
Zynismus, innere Distanzierung
Hinter Burnout stecken oft Fragen: Was treibt mich an? Warum kann ich nicht
Nein sagen? Was bedeutet Leistung für mich? Diese Fragen nehmen wir ernst.
Boreout – Erschöpfung durch Unterforderung
Boreout ist das Gegenstück zum Burnout: Nicht Überlastung, sondern anhaltende
Unterforderung, Langeweile und das Gefühl von Bedeutungslosigkeit im Berufsalltag.
Auch diese Situation kann als sehr belastend erlebt werden und wird aus Scham oft verschwiegen.
Chronische Langeweile und innere Leere im Beruf
Gefühl der Sinnlosigkeit und Bedeutungslosigkeit
Pseudo-Beschäftigung und Erschöpfung trotz wenig Arbeit
Scham, Verbergen des Zustands, innerer Rückzug
Boreout signalisiert oft tiefere Fragen nach Sinn, Identität und dem,
was man wirklich will. Ich nehme dieses Thema ernst – ohne Wertung.
Depression & Antriebslosigkeit
Traurigkeit, Leere, das Gefühl, nicht wirklich am Leben teilzunehmen –
depressive Phasen können sich sehr unterschiedlich zeigen.
Nicht immer entsprechen sie dem klassischen Bild einer „schweren Depression“.
Antriebslosigkeit, Erschöpfung trotz Schlaf
Freudlosigkeit, Gleichgültigkeit
Sinnfragen, innere Leere
Rückzug aus sozialen Kontakten
In einer psychoanalytischen Psychotherapie kann gemeinsam erkundet werden,
welche Erfahrungen und Konflikte mit depressiven Zuständen zusammenhängen können.
Begleitung in Lebenskrisen
Krisen können uns unvorbereitet treffen – durch plötzliche Verluste, Trennungen,
belastende Ereignisse oder akute Lebensumbrüche. Eine psychotherapeutische
Begleitung kann nach der akuten Phase dabei unterstützen, Erlebtes einzuordnen
und wieder Stabilität zu entwickeln.
Psychische Überwältigung und Orientierungslosigkeit
Plötzlicher Verlust (Tod, Trennung, Jobverlust)
Traumatische Erlebnisse und deren Nachwirkungen
Anhaltende Verzweiflung nach einer akuten Krise
Bei akuter Suizidgefahr rufen Sie bitte sofort die Rettung (144). Unterstützung
bieten außerdem die Telefonseelsorge (142, rund um die Uhr) und der Psychosoziale
Krisendienst Tirol (0800 400 120, täglich 9–19 Uhr). Ich begleite Sie nach der akuten Krise.
Persönlichkeitsstörungen beschreiben tief verwurzelte, unflexible Muster im
Denken, Fühlen und Handeln, die zu erheblichem Leid führen – sowohl für
Betroffene als auch für ihr Umfeld. Ein psychoanalytischer Zugang kann helfen,
diese komplexen Muster in ihrer persönlichen Entstehungsgeschichte zu verstehen.
Instabiles Selbstbild und intensive Beziehungen (z. B. Borderline)
Extreme Angst vor Ablehnung oder Verlassenwerden
Schwierigkeiten mit Impulskontrolle und Emotionsregulation
Wiederkehrende Muster, die trotz Leidensdruck unveränderbar scheinen
Welche Behandlung geeignet ist, hängt von der individuellen Situation und einer
sorgfältigen diagnostischen Einschätzung ab. Psychoanalytische Psychotherapie kann
dabei eine mögliche Behandlungsform sein.
Körperliche Beschwerden können mit seelischen Belastungen zusammenhängen.
Psychosomatische Betrachtung nimmt dieses Zusammenspiel ernst, ohne körperliche
Symptome vorschnell psychisch zu erklären.
Chronische Schmerzen oder Erschöpfung ohne Befund
Magen-Darm-Beschwerden, Hautprobleme unter Stress
Herzrasen, Engegefühl, Schlafstörungen
Beschwerden in belastenden Lebenssituationen
Körperliche Symptome sollten ärztlich abgeklärt werden. In der Psychotherapie können
ergänzend mögliche Zusammenhänge mit Stress, Beziehungen und inneren Konflikten betrachtet werden.
Angst ist eines der häufigsten Anliegen in der Psychotherapie – und gleichzeitig
oft eines der am stärksten verschwiegenen. Denn wer gibt schon gern zu,
dass er oder sie sich ängstigt?
Grübeln, das nicht aufhört
Körperliche Symptome (Herzrasen, Anspannung, Schlafprobleme)
Vermeiden von Situationen oder Entscheidungen
Panikattacken oder diffuses Unwohlsein
In der Psychotherapie schauen wir gemeinsam, welche unbewussten Themen
hinter der Angst stecken – und was sie eigentlich schützen möchte.
Viele der Muster, die uns in Beziehungen belasten, haben wir nicht bewusst
gewählt – sie wurden geformt durch frühe Erfahrungen mit nahestehenden Menschen.
Wiederkehrende Konflikte in Partnerschaften
Trennungsschmerz und Verlassenheitsangst
Schwierigkeiten mit Nähe und Distanz
Das Gefühl, sich selbst zu verlieren
Beziehungsthemen sind häufig Spiegel unserer frühesten Bindungserfahrungen.
Ein psychoanalytischer Zugang kann dazu beitragen, diese Muster wahrzunehmen und zu verstehen.
Selbstwert, Scham & Perfektionismus
Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, ist weit verbreitet – und gleichzeitig
oft schwer auszusprechen. Hinter Perfektionismus steckt oft die Hoffnung:
Wenn ich nur perfekt genug bin, bin ich sicher. Geliebt. Okay.
Anhaltende Selbstkritik und innere Abwertung
Scham – für Fehler, für Gefühle, einfach zu sein
Vergleich mit anderen, chronisches Ungenügen
Perfektionismus als Kontrollstrategie
Selbstwertthemen haben meistens eine Geschichte. Diese Geschichte
zu verstehen, ist der erste Schritt zur Veränderung.
Trauer, Verlust & Übergänge
Trauer ist nicht nur die Reaktion auf den Tod eines Menschen –
sie kann auch durch Trennungen, den Verlust von Rollen, Identitätswandel
oder unerfüllte Wünsche entstehen.
Tod nahestehender Menschen
Trennung und Verlust von Beziehungen
Berufliche oder persönliche Lebenskrisen
Identitätsveränderungen und Neuorientierung
Therapie kann keinen Schmerz nehmen – aber sie kann helfen, ihn zu tragen,
zu verstehen und daran zu wachsen.